
Das Jahr 1969 war der eigene Start in die automobilistische Zukunft. Damals gab es noch Zaster, wenn man einen Arbeitsvertrag unterschrieben hat, quasi eine Selbstverpflichtungsprämie, dass man statt auf der faulen Haut nunmehr dieselbe für den Dienstherrn zu Markte tragen wolle. Irgendwo rangierte das Thema Auto in der Gesprächsthemen-Rangordnung ganz oben neben Bier, Fußball, Damen und blöden Vorgesetzten. Die Auswahl bestand mit der frischen Knete auf dem Konto zwischen einem zweizylinder Fiat 500 und einem dreizylinder DKW mit Rundheck. Die Wahl fiel auf den letzteren, was in den folgenden zwei Jahren dann zu einer Vollzeitbetätigung als KFZ-Schlosser gedieh, da ein Dreizylinder bei Feuchtigkeit an der Zündkerze keinen Zylinder mehr in Reserve hatte - aber welche Gefühl mit Radio nunmehr in einer Karosse mit elegantem Design die Rollbahn zwischen Hamburg und Flensburg unsicher zu machen. So ging es dann immer weiter allerdings mit hochtourigen Coupes der Marke Fiat. Dann irgendwann in jüngster Vergangenheit wurden die 1-Euro-Jobs modern und es reichte nicht mehr für beide, d.h. fürs Leben und das Automobil.